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Workshops

Der Drachenclub Paderborn veranstaltet regelmäßig Workshops mit weltweit bekannten Drachenbauern, bei denen immer wieder Fachwissen, Tipps und Tricks rund um die Technik der jeweiligen Drachen und dem Bau dieser vermittelt wird.
Auf den folgenden Seiten wollen wir euch in Text und Bild von diesen Workshops berichten.

Die aktuellen Planungen für dieses Jahr sind fast abgeschlossen.
Wenn Du wissen willst, wann wir einen Workshop anbieten, melde Dich gerne per Mail oder auf Facebook.

Beach and Kite Festival Jesolo 2026

Wie bereits in den vergangenen Jahren, erreichte uns auch dieses Jahr die Anfrage für das Beach and Kite Festival in Jesolo bei Venedig in Italien. Da es in den vergangenen Jahren immer eine großartige Veranstaltung war, wurde kurz der Urlaub eingeplant und eine Zusage ging an die Veranstalter raus.

Dann kümmerten wir uns um eine passende Flugverbindung.

Am Donnerstag, den 09.04.2026 machte ich mich morgens um 3:30 Uhr auf den Weg nach Kassel, um Bernhard einzusammeln und unseren Dritten, gemeinsamen Compribag zu packen. Nachdem dies erledigt war, ging es gegen 5 Uhr dann weiter in Richtung Frankfurt. Wir hatten uns extra für einen frühen Flug entschieden um den Tag noch für eine kleine Wanderung in Jesolo zu nutzen. Nach der Landung in Venedig mussten wir allerdings noch auf weiter Teilnehmer warten, so dass wir erst gegen 15 Uhr am Hotel waren. Dafür holte uns aber Veranstalter Fillipo Gallina persönlich ab und wir hatten von Beginn an das Gefühl, sehr willkommen zu sein !

Nachdem das Zimmer bezogen war, machten wir uns auf den Weg zum Strand und in den nahegelegen Sparmarkt. Auf dem Weg sind wir dann am Festival Gelände entlang gelaufen und stellten fest, dass es um einiges größer geworden ist. Das Gute ist allerdings das jeder sein Flugfeld und auch den passenden Anker im Vorfeld zugewiesen bekommen hatte. Echt praktisch und stressfrei bei knapp 250 Teilnehmer.

Beim Einkaufen trafen wir dann auch schon einige bekannte Gesichter wie Marcel und Jeannie, Petra, Roger und Karin. Wir hatten uns dann überlegt das es doch schön sei, den Abend beim gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen.

Gunther kümmerte sich um eine Reservierung und wir waren ganz gespannt, wen wir noch alles treffen würden. Um 19.00 Uhr trafen wir uns dann in großer Runde vor dem Restaurant. Gunther und Petra, Herman und Ina, Roger und Karin, Arjan und Tim, Jan und Jolanda, Thomas und Betty und Bernhard und ich. Ein toller Auftakt für die kommenden Tage.

Nach dem Frühstück am Freitag hieß es dann erst mal die Compribags ins Flugfeld zum Anker zu schaffen. Gott sei Dank stand die Schubkarre noch genau dort, wo wir sie im vergangenen Jahr abgestellt hatten. Das machte es uns etwas einfacher.

Anschließend kamen die ersten Drachen an die Luft. Da wir, wie oft in Italien mit leichtem Wind am morgen starteten, kamen Manta und UL Lifter zum Einsatz. Der Wind würde nach und nach besser, so dass wir zum ersten Mal auch den großen und den kleinen Lurchi zusammen fliegen konnten. Der Himmel wurde immer voller und bunter und mein Compribag immer leerer. Gegen Nachmittag schlief der Wind leider immer mehr ein. Wir nutzen die Gelegenheit, um einen Besuch im nahegelegen Stabdrachenfeld abzustatten. Echt schön, alte Bekannte nach dem Winter wieder zu sehen und neue Freundschaften schließen zu können.

Anschließend besuchten wir noch die Drachenausstellung im Hotel Neptun. Die dort ausgestellten Drachen waren von Fabiano Vignali gebaut. Allerdings sind waren sie nicht nur zum Anschauen gedacht, sondern sollten am Freitagabend in einer Auktion an den Meistbietenden versteigert werden. Fabiano ist mittlerweile in einem Alter, wo er die Drachen nicht mehr fliegen kann und diese in gute Hände weitergeben möchte, damit sie regelmäßig geflogen werden.

Die Auktion fand dann nach dem Abendessen in statt. Humorvoll geleitet uns Paul durch den Abend und ihm gelang es auch, dass alle Drachen, Windspiele etc. einen neuen Besitzer finden konnten.

Wir waren gespannt welcher der verkauften Drachen noch am Himmel zu sehen sein würde. In netter Gesellschaft endete dann der Freitagabend.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück an den Strand. Wie am Vortag auch wartete ein leichter Wind auf uns. Wir bauten dann erst einmal alles auf um dann als der Wind auffrischte, die Drachen an den Himmel zu stellen. Der wenige Wind sollte uns den ganzen Tag über begleiten, und so mussten die großen Figuren erst einmal warten.

Die Zuschauer kamen in Scharen und man merkte, dass es wohl das erste warme, schöne Wochenende in Italien sein musste, um den Strand genießen zu können. Immer wieder wurden wir von den interessierten Zuschauern angesprochen.

 

K1024_20260411_1132541.jpgLeider mussten wir am Samstagmorgen auch lesen, dass Peter Lynn verstorben war. Dies legte eine besondere Stimmung auf das Flugfeld. Die Traurigkeit, die sich anfangs breit machte,wurde durch die schönen Erinnerungen an gemeinsame Veranstaltungen mit Peter zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Diese fand dann ihren Höhepunkt im gemeinsamen Manta fliegen und Gedenken an Peter auf der Vorführfläche. Eine sehr emotionale Veranstaltung bei dem viele Tränen geflossen sind. Und ein großes Dankeschön an den Pionier Peter der unseren Sport aufgebaut und groß gemacht hat.

Da der Wind leider nicht mehr zunahm waren wir froh, das wenigsten die Leichtwind Drachen sich den Tag über halten konnten.

Nach dem gemeinsamen Abendessen mit allen Teilnehmern ging es wieder an den Strand zum Nachfliegen. Auch das war eine Herausforderung da der Wind komplett eingeschlafen war. Mit Gebläsen konnten einige Stablose präsentiert werden, Stabdrachen nur durch beherzten Zug an den Leinen und die Zweileiner und Vierleiner Piloten spielten mit ihren 0 Wind Drachen. Die Zuschauer dankten alle Aktionen mit einem Riesenapplaus und waren begeistert von den Papageien vom französischen Team um Roger und Nizla.

Wie befürchtet, wartete dann der Sonntagmorgen mit einer besonderen Überraschung auf uns. Unsere Rückflüge für Montag waren aufgrund des Lufthansa Streiks gecancelt. Bereits ab 6 Uhr morgens versuchte Bernhard einen Rückflug für uns umzubuchen. Von 5 angebotenen Alternativen waren 4 mit dem Zug zurück nach Frankfurt. Bei 70 kg Drachengepäck war das keine Alternative für uns. Kurz bevor wir zum Frühstück gehen wollten, hatte Bernhard dann Erfolg. Er konnte einen Rückflug mit Stopp in Zürich für uns buchen.

Das war auf jeden Fall schon mal ein Erfolg, allerdings sollte unser Aufenthalt in Zürich 6,5 Stunden dauern. Naja, die bekommen wir schon rum, war unsere Tenor.

Wir mussten nun nur noch den Transfer zum Airport klären, da Fillipo zum Frühstück bei uns im Hotel war, konnte das auch schnell erledigt werden. Recht sorgenfrei konnten wir dann an den Strand. Dort erwartete uns dasselbe Spiel wie der letzten Tage, kaum Wind. Da konnten wir an Tag 3 recht gut mit umgehen und wussten, was wir auspackten.

Außerdem nutzten wir den Tag, um mit Edo und Fernanda zu verbringen. Es kam auch wieder die Frage zum gemeinsamen Abschiedsessen auf. Roger kümmerte sich um Restaurant und Tisch für uns. Nach einem schönen Tag begannen wir dann die Bags zu packen und zu komprimieren da wir zwischenzeitlich erfahren hatten das unser Transfer zum Airport bereits um 3:30 stattfinden sollte.

Gesagt getan, und alles wieder verpackt. Auf das Wiegen haben wir verzichtet, das sollte schon alles so passen. Dann wurde die Schubkarre geholt und alles zum Hotel gebracht und in der Lobby gelagert, da wir morgens nicht so viel Krach machen wollten.

Um 19 Uhr trafen wir uns dann mit Gunther und Petra, Herman und Ina, Roger und Karin, Arjan und Tim, Thomas und Betty und Scott und Marylin zum gemeinsamen Abschluss einer super Veranstaltung. Der Abend endete mit netten Gesprächen leider schon viel zu früh für uns.

Am Montag hieß es um 2.30 Uhr aufstehen und fertig machen für die Abreise. Pünktlich um 3:30 fahr unser Taxi da und brachte uns zum Airport. Das Abenteuer Rückreise konnte beginnen. Nach einem 40 Minuten Flug landeten wir dann in Zürich. Ein toller und auch sehr teurer Airport in dem wir dann 6,5 Stunden Zeit totschlagen durften.

Wir waren froh als wir dann endlich im Flieger nach Frankfurt saßen und nach weiteren 40 Minuten wieder deutschen Boden unter den Füßen hatten.

Die Fahrt von Frankfurt nach Kassel und nach Büren funktionierte erstaunlich gut und fast staufrei.

Wir möchten und beim dem gesamten Orgateam um Filippo bedanken. Es war wieder ein top organisierte Veranstaltung mit großartigen Begegnungen und viel Emotionen. Wir kommen gerne wieder, wenn wir dürfen.


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