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Drachenmekka im Sauerland / Treffen 2020

Anfang September erreichte uns die Anfrage eines Drachenfreundes aus dem benachbarten Sauerland, ob wir nicht Lust an einem kleinen Drachentreffen hätten. Da in diesem Jahr ja kaum etwas stattgefunden hat, brauchten wir nicht lange überlegen. Sofort wurde zugesagt. Da unser Wohnwagen bereits im Winterquartier steht hatten wir nur die Möglichkeit als Tagesgast an dem Treffen teilzunehmen. Kurz darauf meldete sich Holger bei mir, dass ich bei ihm im Wohnwagen schlafen könnte. Am Samstagmorgen machte ich mich auf den Weg ins Sauerland. Es hatten sich so einige auf den Weg dorthin gemacht. Vom Drachenclub Paderborn, waren Holger, Josh, Leo und ich vor Ort. Meik kam am Samstag als Tagesgast dazu. Sonst waren noch Andre, Michael und Andrea, Manfred und Wolle, Eva, Karsten und Diethelm und Sabine vor Ort.

Die Wiese war frisch gemäht und groß genug für alle. Einzig die Windräder im Hintergrund störten etwas. Schnell wurden die Drachen ausgepackt, und der Himmel füllte sich. Das Ganze hatte schon das Feeling eines richtigen Drachenfestes. Leo, Manfred und Wolle trainierten fleißig mit ihren North Shore den Team Flug. Stablose Großdrachen, verschiedenste Stabdrachen und auch der neue Train vom DC Paderborn machten die Wiese bunt. Das Ganze fand natürlich Corona Konform statt. So mussten wir uns alle in eine Anwesenheitsliste eintragen. Der Abend klang dann mit Abstand, einem Grillen und anschließendem Livekonzert von Eva und dem Veranstalter statt.

Der nächste morgen startete dann mit einem gemeinsamen Frühstück. Der Wind frischte langsam im Lauf des Vormittags immer mehr auf, so dass wir den Himmel wieder schön mit den verschiedensten Drachen dekorieren konnten. Nebenbei begann dann auch der Abbau der Wohnwagen, Zelte, etc. Jeder packte mit an, so dass das Ganze auch schnell erledigt werden konnte. Gegen 16 Uhr machten wir dann noch ein Schönens Gruppenfoto und es machten sich alle auf den Weg nach Hause.

 

Es ist schon der Wahnsinn zu sehen wie viele Zuschauer den Weg zur Wiese fanden. Es gab ja keine Ankündigung der Veranstaltung. Sie wurden angelockt durch die bunten Drachen am Himmel.

Vielen Dank an unseren Drachenfreund aus dem Sauerland, das wir dabei sein durften. Wir kommen gerne wieder.

Drachenfest auf dem Außendeich Krautsand / Drochtersen 020

Da viele Drachenfeste in diesem Jahr dem „Virus“ zum Opfer fielen, hatte ich auch viel Zeit mich in den sozialen Medien umzuschauen.

Dabei stieß ich auf einen Hinweise zu einem kleinen Drachenfest auf der Elbinsel Krautsand.

Als Termin war das Wochenende 10.-11. Oktober vorgesehen.

 Ich musste mich erst einmal schlau machen, wo sich diese Elbinsel überhaupt befindet und fand dabei heraus, das das Fest, von dem ich bisher noch nie etwas gehört hatte, bereits zum 5ten Male stattfinden sollte.

Krautsand befindet sich übrigens zwischen Stade und Wischhafen und gehört zur Gemeinde Drochtersen.

 Aus dem Verein konnte ich allerdings so recht niemanden überzeugen sich mir anzuschließen, so das ich mich letztendlich am Freitagmittag allein auf den Weg in den Norden machte.

 Ich kam auf der A1, trotz Ferienbeginn in 2 Bundesländern, zügig voran und nach knapp 2 Stunden hatte ich die Abfahrt hinter Bremen auch schon erreicht. Ab da zogen sich die letzten 60 km, überwiegend auf Landstraßen, allerdings wie Kaugummi.

 Für diesen Streckenabschnitt brauchte ich noch einmal fast die gleiche Zeit wie zuvor.

 Dennoch traf ich pünktlich zur Kaffeezeit vor Ort ein. Wettertechnisch hatte ich mich auf dem Weg verbessert, denn aus dem grauen Nichts zu Hause war nun strahlend blauer Himmel geworden. Das Gelände liegt unmittelbar am Elbufer wo sich auch eine Art Strandbar befindet. Zudem war dort ein Festzelt aufgebaut worden, welches tagsüber als Workshopbereich für die Kinderdrachenaktion dienen sollte.

Gecampt wurde auf einer grünen Wiese in unmittelbarer Nähe, die an den beiden folgenden Tagen, wie auch der Elbdeich selber, zum Fliegen genutzt werden konnte.

 Vor Ort wurde ich schon von dem Veranstalter, einem Hansdampf in allen Gassen in Drochtersen, was das dortige Vereinsleben angeht und zudem auch noch stellv. Bürgermeister ist, erwartet.

Jürgen aus Nordhorn, den ich in Otterndorf mit einer Bemerkung über dieses Fest wohl neugierig gemacht hatte, hatte mir noch eine Ecke frei gehalten, denn als frischer Pensionär hatte er sich schon zeitig am Morgen auf den Weg dorthin machen können.

So konnte das Männerwochenende starten.

Nachdem ich mich kurz eingerichtet hatte, ging es zu einer Begrüßungsrunde zu den anderen anwesenden Drachenfliegern.

Die Schar war sehr überschaubar und wurde auch an den beiden folgenden Tagen nicht größer.

Anschließend erkundeten Jürgen und ich noch kurz die nähere Umgebung und fanden uns dann pünktlich zum gemeinsamen Grillen am Festzelt wieder auf dem Gelände ein.

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle zum gemeinsamen Frühstück wieder, welches hervorragend vorbereitet war.

Nachdem Jürgen und ich seinen Zoo, meine Pappnasen und Prilblumen, unmittelbar auf dem Sandstrand aufgebaut hatten, suchten wir uns jeder einen Platz am Elbdeich und flogen von dort aus, bei strahlendem Sonnenschein und leider ablandigem Wind. Die Vereinslok fand zudem auch ein Plätzchen auf der Flug-/Campingwiese.

Da noch ein Nachtfliegen angedacht war, machten wir am späten Nachmittag zunächst einmal Schluss.

Zusammen mit den neu Bremerhavenern Ulli und Uli ging es zum Abendessen in die Strandbar, wo wir uns, in weiser Voraussicht, einen Tisch reserviert hatten.

Nach der Stärkung bereiteten Jürgen, Ulli und ich dann die Überraschung für das Nachtfliegen vor.

Jürgen hatte in den Tagen zuvor seinen stablosen 27m Alien mit Led‘s versehen und nun sollte es zum Premierenflug kommen.

Leider gestaltete sich der Jungfernflug schwieriger als zunächst angenommen, denn der Wind hatte doch erheblich nachgelassen und wir hatten die Vorbereitungen unmittelbar an den Deichfuß, außerhalb des Blickfeldes der Zuschauer, gelegt.

Nach 30 Minuten hatten wir es dann doch noch geschafft. Der Lifter stand super am Himmel und der Alien füllte sich nach und nach mit Luft.

Die Überraschung war groß, als der Alien, wie aus dem Nichts, plötzlich mitten über dem Festzelt stand.

Der Abend endete, auf Grund der herrschenden Temperaturen, ziemlich zeitig. Uns wurde allerdings beim Einholen von Alien und Lifter richtig warm, denn der Wind hatte noch einmal kräftig aufgefrischt.

Nachdem dann auch noch der Zoo zum „Schlafen gebracht worden war, ging es in‘s Bett.

Der Sonntagmorgen begann bei bedeutend schlechterem Wetter wieder mit einem gemeinsamen Frühstück.

Der Nieselregen hielt die Besucher allerdings nicht davon ab genauso zahlreich zu erscheinen wie am Vortag.

Plötzlich tauchte dann auch noch ein gutes Dutzend Quadfahrer auf, die die nebenan befindliche Wiese und den dortigen Strand unsicher machten.

Schon erstaunlich wie viel freudige Gesichter man sieht, wenn so eine Wasserdurchfahrt mit dem Quad erfolgreich abgeschlossen wurde und Man(n)/Frau kaum mehr wiederzuerkennen ist.

Ab Mittag tauchte dann auch wieder die Sonne aus dem wolkenverhangenen Himmel auf.

Zahlreichen Kinderdrachen waren im Workshopzelt in den beiden Tagen bisher entstanden und wurden nun durch die Erbauer/-innen am Strand und auf der Flugwiese steigen gelassen.

Für die anwesenden Drachenflieger blieb daher kaum Platz selber etwas an den Himmel zu stellen, was dem ganzen aber keinen Abbruch tat, denn „Nachwuchsförderung“ muss sein.

 Um die Kaffeezeit sammelten Jürgen und ich unsere letzten Banner / Fähnchen und Sonstiges ein. Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es dann gemeinsam auf den Rückweg bis sich unsere Wege im Bereich Alhorn trennten.

 Mein Fazit des Wochenendes lautet „Es muss nicht immer ein großes Fest sein und leuchtende Kinderaugen entschädigen für die weite Anreise“ Krautsand sieht mich bestimmt wieder.

Drachenfest am Elbestrand / Otterndorf 2020

Ich hatte mir immer schon einmal vorgenommen das Drachenfest und/oder die Drachenflugtage in Otterndorf, direkt an der Elbmündung zu besuchen.

Dieses Jahr war es dann endlich so weit, denn dem Veranstalter (Ron Reimers) der in dem dortigen Bereich einen Wakegarden betreibt, war es gelungen, trotz Corona, sowohl eine Genehmigung für die Veranstaltung selber, als auch die vorher und nachher stattfindenden Drachenflugtage zu bekommen.

Hierzu hatte ihm die Kurverwaltung in diesem Jahr einen besonders großen „Strandabschnitt“ am Elbufer zur Verfügung gestellt.
Ich habe mir später sagen lassen, das die Flächen nahezu verdreifacht worden seien.

Da die Urlaubstage leider nicht unendlich sind, konnte ich an den Flugtagen nicht teilnehmen, doch über das Eventwochenende selber gelang es mir noch 2 Tage Urlaub zu verplanen.

Die Anreise über Oldenburg, durch den Wesertunnel und dann letztendlich die A 27 bis Cuxhaven war für mich gleichzeitig eine Zeitreise, denn als junger Mensch hatte ich dort im Bereich mehrere Wochen in einigen aufeinanderfolgenden Jahren als Rettungsschwimmer in Dorumersiel verbracht.
Zur damaligen Zeit musste ich allerdings noch die Weserfähre in Ovelgönne/Brake benutzen, um auf die andere Seite zu gelangen.

Pünktlich zur Öffnungszeit erreichte ich mein Wochenendquartier auf dem Campingplatz See achtern Diek, welcher sich, wie der Name schon sagt, unmittelbar hinter dem Elbdeich befindet.

Seitens der Kurverwaltung wurde den anwesenden Drachenfliegern dort eine Freifläche während der Drachenfestes kostenlos und unter Nutzung aller Annehmlichkeiten zur Verfügung gestellt.
Während der Drachenflugtage wird den Drachenfliegern dieser Bereich dann gegen ein wirklich schmales Entgelt angeboten.

Obwohl es während des Drachenfestes möglich ist auch direkt an der Eventfläche, die sich hinter dem Deich an den Ufern der Elbe befindet, zu stehen, hatte ich mich entschlossen auf den Campingplatz zu gehen.

Jürgen, vom Nordhorn Kite Team und Ingrid, die bereits die Flugtage vor dem Fest anwesend waren, hatten mir dort eine Ecke frei gehalten.

Nachdem ich mich eingerichtet hatte, machte ich mich auf den Weg zum Fluggelände.
Glücklicherweise war es gestattet dieses während des Festes und auch während der Flugtage, mit dem Pkw anzufahren, so das man sein Geraffel nicht fußläufig über den Deich schleppen muss.

Unterwegs traf ich noch auf Örnie aus Hamburg, der auch das 1te Mal den Weg nach Otterndorf gefunden hatte.
Nachdem ich mit dem Auto über die Deichkante kam, war ich erstaunt wie viel Platz sich uns Fliegern dort bot.
Um Jürgen, der schon vorgefahren war, zu finden brauchte ich quasi ein Fernglas, so weit erstreckte sich das Areal.
Eine wunderschöne Wiesenfläche, frisch gemäht, im Hintergrund die Elbe mit Schiffen aller Art. Ein wirklich atemberaubender Anblick und das bei bestem Flugwetter mit Sonnenschein und leider ablandigem Wind, der uns das gesamte Wochenende noch einiges an Arbeit abverlangen sollte.

Letztendlich entdeckte ich Jürgen im Bereich des, der Moderation zur Verfügung gestellten, „Bierwagen“.
Dort traf ich auch auf Ron Reimers, den Veranstalter.

Da Jürgen und ich zahlreiche Banner, Fähnchen und sonstige Deko mit hatten wurde beschlossen, das wir uns längs des Fahrweges, welcher die Vorführfelder für Einleiner und Mehrleiner trennt, breit machen sollten.
Hier waren auch keine WoMo‘s oder WoWa‘s vorgesehen.

Nachdem wir unsere Winddekoration aufgebaut hatten, begab ich mich auf eine Begrüßungsrunde.
Dabei traf ich auf viele Freunde und Bekannte, die ich das ganze Jahr und auch schon länger, nicht zu Gesicht bekommen hatte.

Den anwesenden Fliegern war die Freude, sich hier in Otterndorf so großzügig breit machen zu können und zahlreiche Freund-/Bekanntschaften wieder aufleben zu lassen, deutlich anzumerken.
Beispielhaft möchte ich hier nur Eva und Helmut aus Kiedrich in Hessen, Steffi und Chris aus Hamburg, Dominic Rinne = Froschgeil und Leo aus Blomberg nennen.
Gleichzeitig entschuldige ich mich bei denen, zu denen ich es nicht geschafft habe.

Der Freitag verging im wahrsten Sinne wie im Fluge und gegen 18.00 Uhr fuhren Ingrid, Jürgen und ich zurück auf den Campingplatz. Dort wurde lecker gegrillt und anschießend ging es noch einmal zu Fuß zurück auf die Elbwiesen.

In gemütlicher Runde ließen wir den Tag dort unter dem Sternzelt der Cuxie‘s ausklingen. Zahlreiche andere Drachenflieger/innen fanden sich dort nach und nach auch ein, so das die Runde, auch auf Grund der Abstandsregeln zu Coronazeiten, immer größer wurde.

Kurz vor Mitternacht ging es dann ins Bett.
Nach dem Frühstück am Samstag bezogen wir wieder unsere Position vom Vortag.
Der Wind war etwas schwächer geworden, reichte aber aus um den Himmel den ganzen Tag über wirklich bunt zu bekommen.

Der Hunger trieb Ingrid, Jürgen und mich dann gegen Abend an eine Fischbude im Cateringbereich hinter dem Deich.
Ich muss sagen, solch eine Portion Fisch hatte ich dort wirklich nicht erwartet, zumal auch noch ausgesprochen lecker.

Im Anschluss fuhren wir dann wieder auf den Campingplatz und nach einem Absacker dort, ging es relativ zeitig ins Bett.

Leider mussten Ingrid und Jürgen am Sonntagmorgen, auf Grund privater Verpflichtungen, die Rückreise antreten, so das ich allein wieder auf die Elbwiesen fuhr.

Der Wind, der am Vortag teilweise zu wenig vorhanden war, war nun des Guten zu viel.
Immer noch ablanding, bei strahlendem Sonnenschein, wurde geflogen was ging. Leider riss dabei doch die ein oder andere Leine und diverses Material landete in der Elbe.
Das machten den anwesenden Kitesurfern allerdings den Tag nicht langweilig, so das vieles wieder geborgen werden konnte.

Gegen 18.00 Uhr war die Veranstaltung dann beendet und ich fuhr erneut zu meinem Basislager auf dem Campingplatz zurück.
Nach meinem Eintreffen dort war ich erstaunt, wie viele Drachenflieger/-innen den gleichen Weg wählten, denn diese wollten den Rest der Woche dort noch das Angebot der Flugtage wahrnehmen.
Meinen letzten Abend verbrachte ich in netter Runde mit Eva und Helmut, sowie Peter und Cisca Theunissen aus den Niederlanden, bevor ich mich nach dem Frühstück am Montagmorgen auf den Heimweg machte.

 Ich denke, das Otterndorf, inklusive der Flugtage dort, in den kommenden Jahren fest in meine Planungen aufgenommen wird.

 

 

 

 

 

Emmen immer eine Reise wert /Drachenfest Emmen/Niederlande

Auch in diesem Jahr wollte ich das Drachenfest in Emmen/NL wieder einmal besuchen.

 

Ich empfand die Atmosphäre dort in den vergangenen Jahren immer sehr schön. Darüber hinaus ist auch die Location selber eine ganz besondere.

 

Leider wurde der ursprünglich für Ende August vorgesehene Termin bereits im Frühjahr, Corona bedingt, in den Oktober verschoben.

Nun war guter Rat teuer, denn der Urlaub im August war lange Monate im voraus beantragt und genehmigt worden.

Veranstalter dieses Events ist in diesem Fall eine Stiftung unter Beteiligung zweier Drachenclubs aus der unmittelbaren Nähe des Veranstaltungsortes.

Dieses sind die Männer und Frauen von Stijgkracht und Zonlicht-Vliegers.

Dieser Stiftung gelang es dann doch Mitte Juli, gemeinsam mit der Gemeinde Emmen, eine Genehmigung für den ursprünglich im August vorgesehenen Termin zu bekommen.

Selbstverständlich unter Auflagen wie Hygienekonzept, kontrolliertem und begrenztem Zugang der Zuschauer usw.

Die Coronaauflagen in den Niederlanden unterscheiden sich dabei im Grunde nicht wesentlich von unseren in Deutschland.

Bei meiner Ankunft am Freitagmorgen wurde ich sogleich von Tonny Toonen, der Ehefrau von Dick Toonen (Mr. Drumbox schlechthin) mit einem Kaffee begrüßt.

Kurze Zeit später tauchte dann auch Eva aus Rheine auf, für die ich dieses Wochenende den Quartiermeister spielen durfte.

Auch die Teufelsflieger aus Böblingen, Cindy und Carsten, waren mittlerweile erwacht und staunten nicht schlecht, das ich schon vor Ort war.

Ich selber wunderte mich, dass bis jetzt nur eine Handvoll Flieger den Weg hierher gefunden hatten.

Da war ich aus den Vorjahren anderes gewohnt und hoffte, dass sich dieses im Laufe des Tages noch ändern würde.

Dem war aber nicht so.

Viele Freunde und Bekannte blieben, aus den unterschiedlichsten Gründen, der Veranstaltung das ganze Wochenende über fern.

Am späten Nachmittag kam noch Stephan vom Drachenclub des JZ Lingen auf eine Stippvisite vorbei und gemeinsam wohnten wir dann der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister bei.

Dabei fiel mir auf, das das große Festzelt in diesem Jahr nicht komplett geschlossen, sondern an 2 Seiten offen war.

Auf Nachfrage wurde mir gesagt, das u. a. dieses eine der Auflagen sei.

Darüber hinaus waren auch keinerlei Tische und auch nur wenige Sitzgelegenheiten im Festzelt zu finden. Gleiches galt auch für den Außenbereich, wo die Cateringmeile auffallend weit auseinandergezogen aufgestellt worden war.

Nach der Eröffnungsrede lauschten wir noch eine Zeit lang der Live-Band im Festzelt und begaben uns im Anschluss wieder zurück in den Campingbereich und ließen den Abend ausklingen.

Am Samstagmorgen bezogen Carsten und ich dann unseren, bereits am Vorabend „auserkorenen“, Bereich auf dem Eventgelände.

Wegen der vorherrschenden Windrichtung hatten wir uns für den Bereich vor/hinter dem Spielplatz (wegen Corona komplett gesperrt) und Übergang auf die Halbinsel im See entschieden.

Dort waren wir nah genug am Geschehen und trotzdem weit genug weg um keinem anderen in den Weg zu kommen.

 

Eva baute ihre neu genähten Fähnchen direkt am Strand auf und ich setzte meine „Prilblumen“, sowie die zahlenmäßig verstärkten „Pappnasen“ hinzu.

Hiervon zeigte sich im Laufe des Tage Annie, die Ehefrau des Hauptverantwortlichen, sehr angetan, da wir damit einen bunten Blickfang gleich zu Beginn der Eventfläche darboten.

Das Wetter meinte es den ganzen Tag gut. Sonne satt, dazu Wind, der allerdings ziemlich ruppig war.

Am späten Nachmittag trieb uns der Hunger dann von der Wiese. Nach einem stärkenden Mahl saßen wir in lockerer Runde im Sonnenschein als plötzlich Gerrie auftauchte und uns bat, doch an der Bannerparade teilzunehmen. Damit hatte ich in diesem Jahr nun gar nicht gerechnet, aber die Bitte konnten wir nicht abschlagen und so machten wir den Spaß mit.

Im Anschluss an die Parade, die bis auf eine, in den See hinein gebaute, Bühne vor dem Festzelt ging, gab es noch das ein oder andere „Erfrischungsgetränk“ zu Klängen einer Irish-Folk-Band aus dem Festzelt, die mir ausgesprochen gut gefiel, bevor es dann Zeit wurde die Nachtruhe einzuläuten.

Der Sonntagmorgen begrüßte uns wieder mit Sonnenschein und ausreichend Wind. Wie am Vortag flogen wir im Bereich des Überganges zur Halbinsel. Dieses Mal allerdings unterbrochen durch mehrere Regenschauer und als ich das 3te Mal komplett durchnässt war zog ich es vor mich auf dem Campingbereich zurückzuziehen.

Begleitet von Herman von den Vliegerfreunden aus Twente, der als Tagesgast überraschend aufgetaucht war, und Eva genossen wir dort erst einmal einen wärmenden Kaffee, was auch zur Tageszeit passte.

Im Anschluss, da die Sonne den Regen wieder vertrieben und Herman sich verabschiedete hatte, sortierten Eva und ich unser Geraffel, welches sich in meinem Auto in den beiden vergangenen Tagen durchgemischt hatte.

Die Sonne schaffte es dann sogar noch das Vorzelt so weit abtrocknen zu lassen, das wir uns entschlossen, diesen noch am gleichen Tag abzubauen.


Gemeinsam Drachen bauen

Jährlich veranstalten wir mindestens zwei Workshops auf denen aussergewöhnliche Drachen gemeinsam gebaut werden.
Von der Organisation der Veranstaltung bis zum Material nutzen wir hier unsere jahrelangen Erfahrungen im Verein.

Workshops

Gemeinsam fliegen

Drachenfeste, national wie international, sind um so schöner, wenn man sie gemeinsam besucht und auch gemeinsam Aktionen für die Besucher vorbereitet.
Hier kannst Du sehen, wo wir demnächst sind und wo wir waren.

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Eigenes Drachenfest

Jedes Jahr organisieren wir ein eigenes Vereins-Drachenfest und helfen tatkräftig bei der Organisation anderer Drachentreffen mit.
Hier bekommst Du eine Übersicht über die nächsten Feste, die wir oder unser unsere Mitglieder (mit) organisieren.

Drachenfest

Starthilfe für Einsteiger

Wenn Du neu einsteigen möchtest und nicht weißt, wie man überhaupt zu diesem verrückten, tollen, kreativen, lustigen, herausfordernden.... Hobby kommen kann - dann sprich uns gerne an.
Wir sind weit über Paderborn hinaus aktiv.

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